Zirkularität optimieren – mit dem URBAN MENUS CircularityOptimizer
Wenn Stadtentwicklung, Industrie und natürliche Systeme integriert betrachtet werden, „miteinander arbeiten“, kann im Feld der Kreislaufwirtschaft viel bewegt werden.
Der URBAN MENUS CircularityOptimizer macht es möglich. Die kombinierte Softwarelösung entstand in einem internationalen F&E-Projekt unter Leitung von BUSarchitektur, in dem neben AEE – Institut für Nachhaltige Technologien (AEE INTEC) auch akaryon mit dem ESG-Cockpit vertreten war.
Impact auf Kreislaufwirtschaft bereits in der Planungsphase steuern
3D-Stadtplanung wird hier mit Impact-Analyse zusammengeführt, sodass gleichzeitig mit der Szenarienbildung jeweils auch analysiert werden kann, welche ökologische, ökonomische und soziale Wirkung neue Kombinationen von Kreislaufwirtschafts-Technologien entfalten.
Im Rahmen von Pilotanwendungen in Österreich – in der Energietechnologie-Vorreiterregion Gleisdorf – und in China zeigte der URBAN MENUS CircularityOptimizer bereits, wie Entscheidungstragende benutzerfreundlich dabei unterstützt werden können, resiliente Kreislaufsysteme zu planen und zu steuern – datenbasiert, interaktiv und wirkungsorientiert.
Ein Beispiel für gekonnte Weiterentwicklung und Kombination von Basisinnovationen
Kreislaufwirtschaft bedarf einer gelungenen Zusammenführung und gegebenenfalls Adaption vorhandener Technologien. Der URBAN MENUS Circularity Optimizer zeigt, dass das auch für die Werkzeuge selbst gilt, mit denen dieses Unterfangen bewerkstelligt wird.
Im Rahmen des Projekts wurde das bestehende ESG-Cockpit gezielt für den konkreten Anwendungsfall weiterentwickelt und erweitert. Es bewältigt nun die Multi-Kriterien-Bewertung von Kreislaufwirtschafts-Szenarien und bildet damit einen zentralen Bestandteil im Software-Verbund des CircularityOptimizer. In diesen ist es auf Basis seiner etablierten API-Architektur eingebunden und mit weiteren Anwendungen (Technologiekatalog, entwickelt von AEE INTEC und URBAN MENUS von BUSarchitektur) interoperabel verknüpft.
So musste das Rad nicht neu erfunden werden: Das ESG-Cockpit verfügt bereits über eine ausgereifte Dateninfrastruktur und stabile Workflows. Dadurch können Nachhaltigsfaktoren und -berechnungen kontinuierlich aktuell in die Impact-Bewertung mittels CircularityOptimizer integriert werden.
Es entstand ein effizienter, skalierbarer Gesamtansatz, der vorhandene Innovationen auf ein neues Level hebt und weiterführt.

Das Projekt CircularityOptimizer wird im Rahmen eines bilateralen TECXPORT-FTI-Calls der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG gefördert (Ausschr. 2023).
